Every year the same procedure…
Was macht der grüne Baron im November? Verreisen und andere Gärten besichtigen. Genauso wie letztes Jahr. Ich habe ja schon öfters darüber geschrieben, wie wir immer mit Sack und 28 Hundepfoten unterwegs sind. Dieses Mal sind wir sogar mit 32 Pfoten gestartet und bringen gerade unseren vorletzten süßen Welpen Gatsby nach Südfrankreich.
Zufälligerweise wollte der grüne Baron nämlich unbedingt auf den Spuren eines der Lyrikpreisträgerbücher des Deutschen Gartenbuchpreises 2025 nach Menton und dort Gärten an der Cote d´Azur ansehen. Also habe ich brav die Route nach Griechenland über Südfrankreich geplant und als ich so vor dem PC bei der Planung sitze, ruft mich eine sehr nette Welpeninteressentin aus Grasse an und wollte meinen letzte Rüden kaufen. Was für ein Zufall habe ich gedacht und nach einigen Telefonaten waren wir uns einig. So sind wir von Dennenlohe über Weilheim, wo Yodine ihre letzte Hundeausstellung mit „sehr gut“ absolvierte nach Grasse und haben Gatsby am Montag direkt in seinem neuen Zuhause abgeliefert, bevor es dann weiter über Italien und viele, viele Gärten nach Griechenland geht.
Eine Kurzvisite mit allen Hunden in Saint Tropez, Lola hat tolle Schnuller auf der Straße gefunden, ich noch Weihnachtsgeschenke im alljährlichen Totalausverkauf und dann Gärten besucht: In Menton den sehenswerten botanischen Garten Val Rameh (Hunde erlaubt), in Ventimiglia den wunderbaren botanischen Garten der Villa Hanbury (Hunde unerklärlicherweise verboten) – und kurz danach „La Pergola“ (Hunde ebenfalls verboten) alle mit spannenden Geschichten ihrer Vorbesitzer und Gründer.
Vor La Pergola sitze ich auch gerade im Wohnmobil und schreibe, während alle schon schlafen, um morgen früh gleich weiter in die Toskana starten zu können, denn die Fähre geht am Montag von Bari aus nach Griechenland, wo wir ja irgendwann selbst einen Garten rund um ein neues Ferienhaus auf der sehr trockenen Zykladischen Insel Ios anlegen werden.







Zwischendrin suchen und besuchen wir auch immer neue Ferienhäuser, denn unsere neue Plattform „Secret Houses“ startet nun endlich in 2026, um besonders schöne Ferienhäuser ganz einfach finden zu können. Häuser mit dem besonderen Ambiente, die historisch oder hochmodern sein können, aber immer etwas Besonderes, damit man den Urlaub so richtig genießen kann. Natürlich mit Hund! Da haben wir über Gatsbys neue Besitzerin gleich eins in süßen Ort Magagnosc neben dem berühmten Ort Grasse gefunden, das wir auf der Homepage einstellen können.
Ein anderes tolles Ferienhaus habe ich gerade selbst fertiggebaut – einen Besitz meiner Familie – „Zum Riesinger“ mitten in Niederbayern, nahe an der Donau und 15 Minuten von Passau entfernt. Eine alte Scheune, hochmodern und stylisch renoviert, mit viel Flair und einer sagenhaften Alleinlage. Natürlich mit Zaun für beliebig viele Hunde und sogar zwei Pferdeboxen, falls man mit 1 oder 2 PS kommt…
Wie immer geht es bei Süsskinds knapp zu, der „Fremdbagger“ war letzte Woche kurz vor meiner Abreise da (der grüne Baron war schon ganz unglücklich darüber, daß er nicht selbst baggern konnte) und hat die letzten Erdhügel verteilt, nächste Woche kommen die alten Granitplatten auf die Terrassen und die Maler werden statt morgen erst Dienstag fertig. Uff. Aber ich hab vor der Abreise nach Frankreich schon mal die Bilder aufgehängt, das Bett, Tische und die Sofas zusammengebaut. Man muß ja in irgendeiner Ecke anfangen und wir sind mit der Fertigstellung 4 Monate in Verzug, weil vieles doch sehr zäh geht. Zum Beispiel schließen die Bayernwerke seit Wochen keine Hausanschlüsse an, weil sie Ihre Software umstellen – der absolute Wahnsinn. Ab 30. Oktober ist diese tolle Scheune nämlich bereits das erste Mal vermietet an Personen, die das Besondere lieben und jetzt einfach den Baustrom weiter nutzen sowie den eigenen Strom., den die sagenhaften terracottafarbenen Solarziegel selbst produzieren. Irgendwie geht’s schon weiter… auch hier trotz strömendem Regen die ganze Zeit und vielen fehlenden Lampen und Tischen…



















Und mittlerweile sind wir bereits in Neapel und ich warte mal wieder auf den grünen Baron, der in der Altstadt von Neapel in der berühmten Kripperlstraße herumirrt, um einen Laden zu finden, in dem er vor 3 Jahren ein sagenhaftes Kripperl gesehen hat, das er unbedingt kaufen wollte, aber zu spät dran war.
Von unserem alten Kripperl blieb nämlich nach dem Schlossbrand 2010 nur ein Elefant übrig, der gerade wegen eines gebrochenen Beins ausgelagert war. Der Rest des 100 Jahre alten Kripperls ist damals mitverbrannt… und das schmerzt den grünen Baron seit über eineinhalb Jahrzehnten sehr. Also warten die Hunde und ich brav im Wohnmobil (damit nichts geklaut wird) und er ist auf Einkaufstour, bevor es morgen nach Griechenland weitergeht. Zwischendrin mein absolutes Lieblingsschloss „Caserta“ besichtigt und dort den riesigen Park ausgelassen, en wir bereits kennen – denn leider sind Hunde hier verboten, sogar im weitläufigen Englischen Garten. Also war ein Spaziergang quer durch die Pampa angesagt…



